Wochenrückblick KW 46 2012

Unizeit letzte Woche: 8 Pomodoro-Einheiten.

Der Oma geht es schlechter. Deutlich schlechter. Sie liegt zwar auf der normalen Station, kann aber vor lauter Schmerzen und Schmerzmitteln nicht richtig denken und sich nur rudimentär artikulieren. Sie weint viel und schreit vor Schmerzen.

Da muss ich mir die Frage gar nicht erst stellen, wo ich meine Zeit verbringen soll. Wenn ich nicht auf der Arbeit bin, bin ich im Krankenhaus oder zuhause schlafen. In der Mittagspause lese ich ein wenig Uni-Kram, halte mich aber zumindest an meinen „Stundenplan“.

Das ist das Gute an der FernUni: man kann das Studium auch recht gut auf die aktuelle Lebenssituation anpassen.

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Wochenrückblick KW 45 2012

Unizeit letzte Woche: ganz genau 19 Pomodoro-Einheiten zu 20 Minuten + 5 Minuten Pause.

Zusätzlich zu meinem rudimentären „Wochenstundenplan“ war die Pomodoro-Wiedereinführung ein guter Schritt nach vorne.

In dem Wochenstundenplan ordne ich jedem Tag zwei Themenbereiche zu, an denen ich arbeiten möchte. Sogar die Reihenfolge ist vorgegeben und die Themenbereiche sind gleichmäßig verteilt. Dadurch verhindere ich eine „Entscheidungsstarre“, die mich schon mal befällt, weil ich mich nicht entscheiden kann, um welches Thema ich mich denn kümmern soll.

Uhrzeiten habe ich keine festgelegt – das klappt auf Dauer eh‘ nicht und bringt mir nur ein schlechtes Gewissen.

Auch schiebe ich die Aufgaben nicht vor mir her: gestern z.B. kam ich nicht zu „Sicherheit im Internet“, das wird nicht nachgeholt, sondern einfach gestrichen. Das kommt erst am nächsten Termin wieder dran (Donnerstag).

Gar nicht auf dem Stundenplan stehen diejenigen Fächer, zu denen ich in diesem Semester keine Prüfungen machen kann, das wäre einfach zu viel.

Im Rückblick bin ich mit der letzten Woche sehr zufrieden!

Mit Tomaten gegen die Prokrastination

Kaum geht es der Klausur entgegen, befällt mich wieder meine Aufschieberitis maximalis spontaniis – ein gemeiner Virus der spontanen übermächtigen Unlust.

Ein kleines Tool das mir dabei hilft ist die Pomodoro-Technik. Also die Tomaten-Technik.  Sie hat ihren Namen von einem mechanischen Küchenwecker in Form einer Tomate.

Das Prinzip ist einfach:

  1. Man stellt den Wecker auf eine kurze Zeitspanne von 25 Minuten (bei mir sind 20 Minuten optimal). In dieser Zeit arbeitet man konzentriert am Thema (z.B. einen neuen Text lesen)
  2. Nachdem der Wecker geklingelt hat, stellt man ihn auf 5 Minuten und macht PAUSE!
  3. Beginne wieder bei 1.

Das ganze ist etwas ausgefeilter, wie man unter obigem Link nachlesen kann. Aber im wesentlichen ist es das.

Für die Rechner-Freaks gibt es noch ein schönes Timer-Programm: Focus Booster. Aber Achtung, nur benutzen, wenn Ihr auch am Rechner arbeiten müsst (Aufzeichnungen schauen z.B.), sonst lieber den guten alten Küchenwecker nehmen.