Mit Tomaten gegen die Prokrastination

Kaum geht es der Klausur entgegen, befällt mich wieder meine Aufschieberitis maximalis spontaniis – ein gemeiner Virus der spontanen übermächtigen Unlust.

Ein kleines Tool das mir dabei hilft ist die Pomodoro-Technik. Also die Tomaten-Technik.  Sie hat ihren Namen von einem mechanischen Küchenwecker in Form einer Tomate.

Das Prinzip ist einfach:

  1. Man stellt den Wecker auf eine kurze Zeitspanne von 25 Minuten (bei mir sind 20 Minuten optimal). In dieser Zeit arbeitet man konzentriert am Thema (z.B. einen neuen Text lesen)
  2. Nachdem der Wecker geklingelt hat, stellt man ihn auf 5 Minuten und macht PAUSE!
  3. Beginne wieder bei 1.

Das ganze ist etwas ausgefeilter, wie man unter obigem Link nachlesen kann. Aber im wesentlichen ist es das.

Für die Rechner-Freaks gibt es noch ein schönes Timer-Programm: Focus Booster. Aber Achtung, nur benutzen, wenn Ihr auch am Rechner arbeiten müsst (Aufzeichnungen schauen z.B.), sonst lieber den guten alten Küchenwecker nehmen.

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Übung macht den Meister

zugegeben, der Spruch hat einen langen Bart. Und trotzdem (oder deswegen?) ist er wahr…

Das Semester hat gerade angefangen und schon stapeln sich die Übungsaufgaben auf meinem heimischen Schreibtisch. Sie liegen da und lächeln mich an – ich schaue meistens weg. Es ist geradezu erstaunlich, wie gut ich wegschauen kann… Arbeit? Übungen? Hausaufgaben? Wo? Ich seh nix…

Da ist er wieder, mein alter Freund: die Aufschieberitis…

Dabei weiß ich doch, dass Übungsaufgaben die beste Klausurvorbereitung sind. Und auch bei weitem nicht so unheimlich kraftraubend wie eine Hau-Ruck-Lernaktion kurz vor der Prüfung. Die Vergangenheit hat es schon oft gezeigt: da wo ich Übungspunkte zur Klausurzulassung brauchte war dann auch die Klausurvorbereitung wesentlich leichter. Wenn aber der Druck fehlt, diese Punkte zu brauchen, nimmt auch die Motivation ab, die Übungen zu machen.

Und dann stapeln sie sich auf meinem Schreibtisch, liegen da und lächeln mich an…