Motivation – wie geht das? (II)

Im zweiten Teil meiner Motivations-Serie widme ich mich dem Thema: Abwechslung.

Abwechslung ist etwas, das für mich recht wichtig ist. Ich zähle zu den so genannten „Scannern„, die sich für unheimlich viele verschiedene Gebiete interessieren und manchmal gar nicht wissen, wie sie mit der riesigen Auswahl interessanter Themen umgehen sollen. Nur ein einziges Thema zu bearbeiten, wäre mir persönlich schlicht zu langweilig.
Das ist einer der Gründe, warum es für mich sinnvoll ist, nicht nur berufsnah Informatik zu studieren, sondern auch Bildungswissenschaft. Natürlich deckt sich das auch mit meinen Interessen🙂

Wenn ich nach Hause komme, ist es für mich am Leichtesten, mit einem Thema zu beginnen, dass möglichst nichts mit meiner Arbeit zu tun hat.

Deswegen steht bei mir meistens die Beschäftigung mit Bildungswissenschaften am Anfang eines Lernabends. Darauf freue ich mich schon während der Arbeit, besonders, wenn es so langsam auf den Feierabend zugeht. Das bedeutet, dass meine zu überwindende Hürde etwas leichter zu nehmen ist. Und darum geht es ja bei der Motivation: sich dazu zu bewegen etwas zu tun.

Wenn ich dann mit diesem Bereich fertig bin (d.h. nach 2-3 Pomodoros), mache ich eine etwas längere Pause (meistens koche ich dann eine Kanne Tee – Earl Grey, heiß) und nutze dann die gewonnene Energie um mit Informatik weiter zu machen, möglichst ebenfalls für 2-3 Pomodoros.
Vorteile:

  1. meine Anfangshürde ist geringer und ich komme in einen Lernflow, manchmal sogar in einen Lernflash
  2. die Einheiten haben thematisch wenig bis gar nichts miteinander zu tun. Dadurch vermeide ich eine Überlagerung der Inhalte, die so genannte Interferenz.
  3. durch häufigere kleinere Lerneinheiten fördere ich auch das Wiederholen und damit das Behalten und Verstehen des Stoffes.

Klar, das ist der optimale Fall und in meinen Wochenrückblicken ist mehr als deutlich zu lesen, dass ich derzeit nicht über ausreichend Freizeit für dieses Vorgehen verfüge und mich durch Modulbeschränkung durch dieses Semester bringen muss.

Trotzdem hat sich diese Vorgehensweise (für mich) als sinnvoll erwiesen.

Wie sieht es bei Euch aus: braucht Ihr eher Abwechslung beim Lernen oder konzentriert Ihr Euch lieber nur auf ein Fach? Oder macht Ihr es sogar ganz anders?

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