Kenne das Schlachtfeld – formale Parameter der Prüfung

Der Mann, der vorbereitet ist, hat die Schlacht schon halb gewonnen.

Aus Spanien

Vorbereitung ist wichtig. Für mich beginnt Prüfungsvorbereitung damit, kurz inne zu halten und ein paar Fragen zu stellen, statt mich blindlings ins Lernen zu stürzen.

Von diesen Fragen gibt es einige, hier sind die, die ich als erstes stelle:

  • Ist es ein Leistungsnachweis oder eine Prüfungsleistung?
    D.h. ist es nur ein Schein, den ich beliebig oft wiederholen kann und bei dem es nichts ausmacht, wenn er nur knapp bestanden ist? Meistens ist da dann auch nur Reproduktion gefragt, also gespeichertes Wissen wiedergeben können und bekannte Aufgabentypen beherrschen.
    Oder ist es eine Prüfung, die in meine Endnote eingeht? In diesen Prüfungen wird oft verlangt, Wissen auf neue Bereiche anwenden zu können.
    Die Vorbereitung ist durchaus unterschiedlich (und auch die mentale Belastung – bei einem Schein hab ich nichts zu verlieren, eine schlechte Prüfungsleistung allerdings kann unschöne Auswirkungen haben).
  • Klausur oder mündliche Prüfung?
    Auch hier ist die Vorbereitung unterschiedlich. Nur mit schreiben wird das mit der mündlichen Prüfung nichts. Da sollte die Vorbereitung dann auch schon mündliche Anteile haben (notfalls teile ich dann mein Wissen auch schon mal mit dem Kühlschrank)
  • Sind Hilfsmittel erlaubt? Wenn ja: welche?
    Falls ein Taschenrechner erlaubt ist, sollte ich mit ihm umgehen können.
    Im Fall eines erlaubten Spickzettels ist auch viel Vorarbeit zu leisten: was soll drauf, was nicht?
    Erlaubte Bücher/Skripte sollten vorhanden und dann auch vorbereitet sein.
  • Wo und wann genau findet die Prüfung statt? Wie komme ich da hin?
    Sehr wichtig! Frühzeitig schon alles zu organisieren, schont am Ende (also kurz vor der Prüfung) extrem die Nerven!
    Der genaue Zeitpunkt hilft beim Planen der Lernetappen.
  • Wann muss ich mich zur Prüfung anmelden und wie?
    Nichts wäre so schlimm, wie ein Semester oder gar ein Jahr warten zu müssen, weil ich verbummelt habe, mich anzumelden (ist mir bisher erspart geblieben *puh*)
  • Wie lange wird geprüft?
    Eine 4 stündige Klausur ist etwas anderes als eine mündliche Prüfung, die 20 Minuten dauert.
    Außerdem noch wichtig bei schriftlichen Prüfungen: auf genau diese Zeit auch vorbereiten, also Probeklausuren schreiben
  • Was muss ich mitbringen?
    Ein vergessener Studentenausweis oder vergessenes Schreibmaterial kann im Vorfeld der Prüfung noch für einen Extraschub Aufregung und Nervosität sorgen – etwas, das ich ganz sicher nicht brauchen kann!

Diese Fragen decken erst einmal nur die äußeren Rahmenbedingungen ab. Sie zu stellen allerdings ist wichtig. Viel zu viel kann schiefgehen, bin ich da nicht informiert und sicher.

Außerdem lassen sich diese Fragen schon sehr früh im Semester beantworten. Ein guter Einstieg ins Lernen.

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