Egozentriker

Ich, ich, ich.

Ich – das ist das Wort, dass in meinen bisherigen Beiträgen am häufigsten vorkam.

Ziemlich egozentrisch, oder? Bilde ich mir tatsächlich ein, ich wäre der Mittelpunkt der Welt? Wie komme ich dazu?

Nein, der Mittelpunkt der Welt bin ich nicht – da bin ich mir sicher.

Ich bin nur das einzige Element in meiner Stichprobe das Lernen und das Fernstudium betreffend. Das bedeutet, ich kann nur von mir sprechen. Alles das, was bei mir an Techniken funktioniert, kann bei einem anderen Menschen grandios zum Scheitern führen. Nur weil ich am besten früh morgens lernen kann und dafür extra früher aufstehe, heißt das nicht, dass es auch für alle anderen gilt. Vielleicht ist es für andere besser, abends zu lernen oder in der Mittagspause.

Es wird gerne verallgemeinernd das Wörtchen „man“ verwendet: das macht man nicht, man hat das Gefühl, und so weiter. Das höre ich oft im Radio bei Antworten auf Interviews: „Wie haben Sie sich auf dieses Spiel vorbereitet?“ – „Ja, man macht sich natürlich vorher Gedanken, wie man …“

Die Frage an dieser Stelle ist doch: wer ist „man“? Es hört sich so verallgemeinernd an. „Man“ sind viele – zumindest mehrere, eine abstrakte Mengeneinheit von Menschen. Doch: Meistens handelt es sich dabei um den Sprecher oder Schreiber selbst. Warum dann nicht so ehrlich sein und das Wort „ich“ benutzen?

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