Die Unlust des Beginnens

auch bekannt unter den Namen Aufschieberitis oder auf Akademikerdeutsch Prokrastination.

Mein persönlicher größter Feind.

Bevor ich anfange, zu lernen, muss ich erst nochmal:

  • die Sachen raussuchen,
  • den Schreibtisch aufräumen,
  • Mails checken,
  • Tee kochen,
  • Tee trinken,
  • auf Toilette,
  • die richtigen Stifte suchen,
  • einen Blogeintrag schreiben (so wie jetzt)

Das lässt sich endlos fortsetzen und endet oft damit, dass von 2 Stunden freier Zeit vielleicht 10 Minuten Zeit für das Lernen bleiben.

Effektiv ist anders.

An der Unzahl der Ratgeber in Buchform und der Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen, lässt sich erahnen: ich bin nicht alleine im Universum der Unlust, der Blockaden und der Vermeidungshaltung.

Vielleicht brauche ich ein neues Buch, einen neuen Artikel, ein neues Tool, einen neuen Hack – bevor ich loslegen kann. Und da sind wir wieder: beim Vermeiden. Denn mal ehrlich: ich kenne genügend Techniken, habe bestimmt ein halbes Dutzend Bücher zum Thema angefangen (nein, nicht zu Ende gelesen) und falle trotzdem noch in die meisten Fallgruben der Unlust des Beginnens.

4 thoughts on “Die Unlust des Beginnens

  1. Prokrastination … – mir fehlte nur noch der Terminus, um den Mißstand wissenschaftlich zu verbrämen. Es gibt sicher viele Leute, die das Leiden aus eigener Erfahrung kennen.
    Es trifft nicht nur Studiosos …
    Kurz gesagt, ich fühle mit Ihnen,

    Ihr Henning zu Henningsheim.

  2. Pingback: Motivation – wie geht das? (II) | nebenbeistudent

  3. Pingback: Procrastination my ass « peripherstudent

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